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NEU-Modul6

Modul6 - FEUERWACHE
Im Moment arbeiten wir sporadisch am Modul No.6, dem Feuerwehrmodul.

Es ist ein Eckmodul und teilweise noch im Rohbau, aber die technischen Vorbereitungen sind geschafft. Die Steuerung erfolgt mit Windigipet, einschließlich der Steuerung der Tore und der Lichttechnik.



Die Einsatzfahrzeuge rücken per Knopfdruck zum Einsatz aus, kehren zufällig zurück und sortieren sich automatisch wieder in die Feuerwache ein.

VIDEO Feuerwehreinsatz

Mittels einer Weiche mit einer infraroten Reflexionslichtschranke werden die Einsatzfahrzeuge aussortiert - alle Feuerwehren mit CD-Spiegel unter dem Fahrzeugboden biegen ab - alle ohne Spiegel fahren gerade.


Erreicht worden ist das mit einem Reichelt-Bauteil GJT-057 (Infrarot-Reflektionslichtschranke TR8307) und einer einfach aussehenden Schaltung aus dem MIWULA-Forum  (Die Schaltung sieht einfach aus, bis sie aber so aussah und funktionierte, haben einige Leute lange dran getüftelt. In dem Zusammenhang ein ganz herzliches Danke an günni, cab, brillenträger und Charly.)



Unter die auszusortierenden Fahrzeuge muß dazu ein CD-Spiegel geklebt werden. Damit wird die Lichtschranke ausgelöst und dadurch die Weiche mit einem Servo geschaltet. Infos zur Servosteuerung findet ihr unter Technik. Das Poti 0-500Ohm auf der Platine ersetzt zusammen mit einem 150Ohm Sicherheitswiderstand den R3 und dient zum Anpassen der Leuchtkraft der IR-Diode an die momentanen Lichtverhältnisse.

Infrarot-Diode und Infrarot-Sensor zusammen sind nur 2x3mm groß und lassen sich gut in der Strasse neben dem Fahrdraht verstecken.


Die Rücksetzung der Weiche nach dem Abbiegen erfolgt unmittelbar hinter der Weiche mit einem Hallsensor.




Die "langweilige" Technik darunter:

Für die Technikfreaks unter Euch:
Bild oben: Zentral angeordnet sieht man die 4 x 2 Servos in Reihe für die Tore. Parallel darüber die beiden S4 Steuerplatinen von Claus Ilchmann für diese 8 Servos. Deutlich zu sehen sind die weißen Rückmelderelais, damit können gleichzeitig mit den Toren Steuerfunktionen von den beiden Funktionsbausteinen (einer links mitte mit dem roten Mäuseklavier und einer unter den Servosteuerplatinen) an die DC-Cars übermittelt werden, wie z.Bsp. Blaulicht an, stopp o.ä. 

Rechts daneben die beiden LENZ LS100 Schaltempfänger für die Lichter und Funktionen der Feuerwache mit den dazugehörigen 8 Relais in einer Reihe.

Links oben die Steuerplatine für die Servos der 4 Weichen hinter der Feuerwache, ebenfalls mit 4 Rückmelderelais und mit dem angestecktem Schaltervorsatz. Damit können die Servos analog mit Tastern bedient werden, bzw. die Autos die Servos selber schalten, man kann aber trotzdem digital über den Rechner eingreifen.

Die kleine braune Platine (links mitte), mit dem Potentiometer drauf, ist die Platine für die Infrarotlichtschranke. Die daneben senkrecht montierte kleine Platine mit den blauen Klemmen ist die Vorfahrtssteuerung beim Einfahren in die Feuerwache.

FAZIT: In diesem kleinen Feuerwehrmodul steckt mindestens das doppelte an Technik wie auf allen anderen Modulen zusammen. Die Steuerung wäre wahrscheinlich einfacher mit TSOP in jeder Feuerwehr, einem Booster und mit einer ordentlichen Rückmeldung. Das muß jeder individuell selbst entscheiden und planen.

Dieser spezielle Feuerwehreinsatz für die allgemeine Modulanlage ist mit viel Aufwand so eingerichtet, dass eigentlich jede DC-Car Feuerwehr mitfahren kann, egal ob mit oder ohne TSOP und egal welche Adresse, weil die Module möglichst für alle Fahrzeuge tauglich sein sollen. Also werden alle Befehle für die Feuerwehren mit Funktionsbausteinen an die Frontempfänger der Feuerwehren ausgegeben und gelten somit für alle Feuerwehren, egal welche Adresse. Die Befehle werden über Schaltdecoder mit Windigipet ein und ausgeschaltet. Insgesamt sind dafür 32 Adressen verbraucht worden mit 8 Lenz-Schaltdecodern mit je 4 Ausgängen. Solche Befehle sind zum Beispiel: Frontblitzer aus und Warnblinker an, Blaulicht und Warnblinker aus, aber auch Busschleife sperren oder Bachstein sperren(damit die Feuerwehr auf der Gegenspur fahren kann).

Um den Aufwand und die Fehlerquote zu reduzieren, passiert die Einsatzfahrt aus der Wache zur Burg tatsächlich vollständig ohne Weichen, mit einem dritten Draht, der manchmal die Gegenfahrbahn benutzt. Die Wege der Feuerwehr sind geschickt ausgesucht, so dass man das gar nicht merkt. Entgegenkommende Autos auf Kollisionskurs werden rechtzeitig angehalten.
Erst für die Rückfahrt in die Wache braucht es die 4 Weichen, die erste, mit der Infrarotlichtschranke, zum Aussortieren der Feuerwehren aus dem laufenden Verkehr (mit CD-Spiegel am Fahrzeugboden), und die 3 anderen für die einzelnen Buchten.

Die Anlagenplatte der Feuerwehr wurde von unten mit einem Fräser im Bereich der Türen auf 1mm geschwächt, damit die Türen der Feuerwache mit den 8 Servos und sehr starken Magneten von unten bedient werden können. An jeder Tür klebt dazu unten ein Stück Fahrdraht. Die Feuerwache ist mit zwei kleinen 20-poligen Steckern komplett abnehmbar.



 
Zweileiter-Ticker
+ + + + WAS IST DC-CAR? - DC-Car ist die Abkürzung für Digital Controled Car. Ein in die Autos eingebauter Chip ermöglicht eine digitale Steuerung. + + + + WORKSHOPS - Kann ich jedem empfehlen, der  effizient in ein Modellbauthema einsteigen möchte.  + + + +  DC-Car MODULANLAGE besteht aus 5 Teilen a 2,20 m x 0,85 m und ist kompatibel mit anderen DC-Car Modulen - Ausstellungszeiten unter TERMINE + + + + MÄRKLIN? Ich habe eigentlich nichts gegen Märklin, nur gegen diesen unrealistischen, völlig unkompatiblen mittleren Stromabnehmer und die dadurch viel zu stark gebogenen Weichen.
 
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